"Es geht doch bloss um 18 Minuten Mehrarbeit.."

Mit solch einem oder ähnlich gehaltenen Satz machen derzeit Politiker und Medien der Boulevardpresse und anderer Interessenverbände massiv mobil gegen den Streik im öffentlichen Dienst.
Dabei lassen Sie mit Absicht unwahre oder verzehrte Bilder auf die Bevölkerungskreise wirken,die damit verständnishalber gar nichts zu tun haben und wenn, dann nur als Kunden.
Sie sprechen den Arbeitnehmern das verbriefte und im harten Klassenkampf erzwungene Recht auf Streik ab, indem sie versuchen ihre Forderungen lächerlich hinstellen und diese von vornherein abzuwürgen.
Die Gewerkschaft versuchte bereits in den vergangenen Monaten durch entsprechende Verhandlungen eienn Durchbruch zu erzielen.
Die Verhandlungsführer der AG´s dagegen zeigten daran kein wirkliches Interesse.Meiner Ansicht nach tourpetierten sie die Verhandlungen bewußt,um das problem auf die strasse zu tragen. Dort sollen sie dann quasie indirekt von der restlichen Bevölkerung "umgestimmt" werden,indem man eben massiv Gegenpropaganda betreibt.

Und liebe Mitleser, diese Meinungsmache oder Manipulation der Gesellschaft setzt sich in vielen anderen Bereichen fort.
Die Zeiten sind längst vorbei,wo wir noch von freier Meinungsbildung in unseren Land sprechen konnten.
Es geht schon längst nur noch darum, die Meinung entsprechend dem Nutzen zu steuern und zu kontrollieren.